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DSE-Wissen: Arbeitslosigkeit macht krank!
Aktuelle Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes bestätigt kausalen Zusammenhang zwischen Erwerbslosigkeit und psychosozialer Belastung.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat sich in einer aktuellen Studie der Frage gewidmet, wie sich Arbeitslosigkeit auf den Gesundheitszustand der Betroffenen auswirkt und einen kausalen Zusammenhang zwischen Erwerbslosigkeit und psychosozialer Belastung belegt.
Arbeitslose Personen verfügen in Deutschland über einen nachweisbar schlechteren Gesundheitszustand, der von einem höheren Erkrankungsrisiko, häufigeren Verordnungen von Psychopharmaka, mehr Krankenhausaufenthalten, einem ungünstigeren Gesundheits- und Suchtverhalten sowie einem höheren Sterblichkeitsrisiko gekennzeichnet ist. Einige Zahlen zur Illustration: Der Krankenstand bei Erwerbstätigen beträgt laut DGB-Studie im Schnitt 4,4 Prozent, Arbeitslose sind jedoch teils mehr als doppelt so häufig krank: bei BezieherInnen von Arbeitslosengeld beträgt der Krankenstand durchschnittlich 7,9 Prozent, bei Hartz IV-EmpfängerInnen sogar 10,9 Prozent.
Als zentrale Einflussfaktoren bei den Betroffenen werden von den StudienautorInnen die Dauer der Erwerbslosigkeit sowie die finanzielle Situation identifiziert. Bei den Krankheitsursachen handelt es sich vor allem um Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems, psychische Störungen, Krebserkrankungen und Beeinträchtigungen des Herz-Kreislaufsystems.
Die gesamte Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes steht Ihnen hier zum Download bereit!

