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Hohe Bezahlung nicht gleich gesellschaftliche Leistung
Aktuelle Studie ermittelt "Social Return on Investment"
Laut einer Studie des britischen Think Tanks new economics foundation (nef) tragen Finanzmanager weniger zum finanziellen Wohlstand einer Gesellschaft bei als z.B. Reinigungspersonal in Krankenhäusern oder Müllpersonal. Im Gegenteil: Sie wirken sogar destruktiv und vernichten gesellschaftliche Werte. Noch schlimmer als Banker seien Werbefachleute und Steuerberater.
Einkommen versus soziale, wirtschaftliche, Umwelt-Leistungen
Sind hohe Gehälter durch den Mehrwert der Berufe für die Gesellschaft gerechtfertigt? Die Studie „A Bit Rich“ der Organisation new economics foundation zieht diese weit verbreitete Ansicht in Zweifel. Um den gesellschaftlichen Wert einer beruflichen Tätigkeit zu bemessen, stellten die ExpertInnen dem Einkommen soziale, wirtschaftliche und Umwelt-Leistungen gegenüber. Die Ergebnisse der Methode „Social Return on Investment“ zeigen, dass manche Berufsgruppen mit überdurchschnittlichem Einkommen keinen vergleichbaren gesellschaftlichen Mehrwert erwirtschaften.
Hochbezahlte Berufsgruppen als gesellschaftliche Wertvernichter
Während KinderbetreuerInnen, Reinigungspersonal in Krankenhäusern oder Müllpersonal pro verdientem Pfund einen gesellschaftlichen Mehrwert zwischen 9 und 12 Pfund generieren, fällt die Bilanz für Top-Banker deutlich schlechter aus: Sie vernichten für jedes Pfund, das sie verdienen, ganze sieben Pfund. Noch schlechter sehen die Ergebnisse bei SteuerberaterInnen und Führungskräften von Werbeagenturen aus. Sie zerstören für jedes verdiente Pfund gar das 47-fache bzw. 11-fache.
Link zur Studie „A Bit Rich“

